Der Champagner-Effekt oder: Was der Standort mit dem Schaumwein gemein hat.

Der Korken knallt und in die Gläser perlt das kostbare und ebenso kostspielige Elixier. Schaumwein hat östlich von Paris eine bewegte Geschichte, bis schließlich im 19. Jahrhundert von hier aus seine weltweite Erfolgsgeschichte als „Vin de Champagne“ startet. Es ist vielleicht eine der eindrucksvollsten Case-Studies, wie man Herkunft bzw. Standort schlicht und ergreifend zu einem anerkannten Markenwert gemacht hat.

Festgestellt: der Champagner-Effekt.

Im Rahmen unserer ganzheitlichen Kommunikationsberatung widmet sich ein e&w-Expertenteam aktuell sehr fokussiert dem Thema Employer Marketing. Und nach vielen Gesprächen mit Inhabern, Vorständen und Personalverantwortlichen erkennen wir auch im Segment der Arbeitgebermarke einen von uns so genannten Champagner-Effekt.

Der Standort wird zu einem Status: attraktive Ballungsräume oder Metropolen haben eine positive Strahlkraft auf die dort ansässigen Firmen und erhöhen so deren Anziehungskraft als Arbeitgeber. Die regionale Herkunft wird berechtigt oder unberechtigt zu einem Qualitätssiegel. Ganz vereinfacht formuliert: In Frankfurt kennt man sich mit Geld aus, in Berlin ist man kreativ, in Düsseldorf hat man Mode im Blut… und so weiter.

Jedem sein Champagner: Lebensstilgruppen und Standorte.

Klingt sehr platt, ist aber zur Verdeutlichung der klischeehaften Auseinandersetzung mit Standorten nicht so weit von der Realität entfernt. Hinzu kommt der Wunsch vieler entscheidender Lebensstilgruppen nach einer urbanen Lebensweise, die zusätzlich regionale Aspekte, wie Kultur, Infrastruktur oder Lage in den Fokus einer Arbeitsplatzsuche stellen. Trotz Trends wie Mobilität, digitale Arbeitswelten etc. halten sich die alten Mythen hartnäckig. Schlecht für die sogenannten Hidden-Champions – jene Unternehmen, die nicht selten fernab von Ballungsräumen hervorragende Erfolgsgeschichten schreiben, ist es im War-for-Talents aber aus oben genannten Gründen immer schwerer, gut qualifizierte Leute zu rekrutieren.

Genau da setzen wir mit Employer Marketing an. Wir erarbeiten ganzheitliche Strategien, die das Unternehmen auch als Arbeitgebermarke attraktiv machen. Und der Standort? Auch da setzen wir an und starten zum Beispiel als offizieller Partner der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz das Projekt EXIST – zur Steigerung der Attraktivität des Work-Life-Sektors »Nördliches Rheinland-Pfalz«.