ISA - Innovative Soziale Arbeit

Zusammenfassung

Ein Sozialunternehmen auf dem Weg zur Marke

Über einen Zeitraum von mehr als 15 Monaten entwickelte e&w eine neue Markenarchitektur für das Sozialunternehmen SOPLAN (jetzt ISA). Unsere Aufgaben waren:

  • Die Entwicklung der Markenarchitektur, inkl. Namens- und Corporate Design-Entwicklung,
  • Konzeption und Design sämtlicher Kommunikationsinstrumente und Maßnahmen,
  • Erarbeitung geeigneter Unternehmens-Claims,
  • sowie Design und Programmierung der WEB-Präsenz unter Verwendung eines CMS-Systems.

Hintergrundinfos

Irgendwann kommen wachsende Unternehmen an einen Punkt, an dem sie über Strukturen und Positionierung nachdenken müssen. Bei SOPLAN setzte dieser Prozess im Jahre 2012 ein. SOPLAN ist ein Unternehmen, das vor 20 Jahren gegründet wurde und sich seither mit der Planung und Umsetzung sozialer Projekte beschäftigt. Aus dieser Tätigkeit entstanden drei Seniorenheime mit Service-Wohneinheiten und stationären Pflegeeinrichtungen, ein großer ambulanter Pflegedienst, Jugendhilfeeinrichtungen in Thüringen und Rheinland-Pfalz und zwei Stiftungen, die sich im Schwerpunkt für Kinder, Jugendliche und für Senioren einsetzen, mit insgesamt über 600 Mitarbeitern.

Problemstellung

Lassen sich mit dem Aufbau einer übergeordneten Marke langfristig positive Effekte für alle Unternehmen der Gruppe erzeugen? Das war die Ausgangsfrage, die uns gestellt wurde. Nicht zuletzt deshalb, weil die verschiedenen Unternehmen am Markt individuell auftraten und sich über die Jahre ein eigenes Image erarbeitet hatten.

Ein Markenbildungsprozess in dieser Dimension funktioniert nur dann, wenn alle Mitarbeiter in den Prozess involviert werden und verstehen, warum der Umbruch nötig ist und welche Vorteile sich daraus ergeben.

Dieter Eberle

Lösungsansatz

In mehreren Workshops und unzähligen Interviews mit den Mitarbeitern aller Unternehmen wurden die Markenkerne der Firmen herausgearbeitet. Die zentrale Idee der Unternehmen wurde entwickelt und die Markentreiber bestimmt. Anschließend konnte aus dem Ergebnis eine Markenarchitektur erarbeitet werden.

Die nächste große Herausforderung im Prozess der Markenbildung waren die Namen der Einzelunternehmen. Nach Analyse der Außenwirkung aller Einzelunternehmen war die Lösung naheliegend. Die Dachmarke ISA war geboren. Um die gewünschte Abstrahlwirkung der Dachmarke auf die Unternehmen zu gewährleisten, mussten auch hier die Namen der Unternehmen angepasst werden.

Ein Claim zu jedem Namen machte schnell klar, welchen Aufgabenbereich das jeweilige ISA-Unternehmen abdeckt. Abschließend wurde das Corporate Design für die gesamte Unternehmensgruppe entwickelt. Der Markenbildungsprozess hatte somit eine vernünftige Basis.

Resultate

Der Wandel der Firmengruppe von einzelnen Firmen hin zur Marke ISA ist durch eberle & wollweber so erfolgreich umgesetzt worden, dass fast alle Mitarbeiter sich schon nach kurzer Zeit mit ISA identifizieren.

Roman Klein, Firmengründer