Content Marketing: Was guter Content für Ihren Online-Erfolg bedeutet

Zum Content: Fragen Sie sich einmal kritisch: Bieten Sie auf Ihrer Website sinnvolle Inhalte, die erstens gefunden und zweitens genutzt werden?

Oder haben Sie nur eine hübsche Hülle, die im Überangebot der Online-Welt kaum relevant ist?

Und nein, wir sprechen nicht nur vom PageRank bei Google.

Lassen Sie uns über Content reden. Und darüber, wie Sie die Sprache Ihrer Kunden erlernen.

Die Katzenvideo-Formel: Was ist guter Content?

Es wäre fatal, unter dem Schlagwort Content nichts weiter als die Inhalte zu verstehen, mit denen Ihre Website aufwartet. Denn Content ist viel mehr.

Das Wort bezeichnet auch den Gehalt der angebotenen Informationen und gleichzeitig den Gewinn, den User aus diesen Informationen ziehen können.

Und es bezeichnet die Art, wie diese Informationen formuliert sind, sodass sie von Nutzern leicht gefunden, verstanden und genutzt werden können.

Oder anders: Der Content einer Unter-nehmenswebsite hat den gleichen Effekt wie ein perfektes Katzenvideo – er ist sofort verständlich, bietet einen klaren Inhalt und wird oft und gern angeklickt.

Cat Content gilt als eines der erfolgreichsten Beispiele dafür, wie eine bestimmte Art von Inhalten eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht, zum Internet-Hit wird, sich viral verbreitet und schließlich als geflügeltes Wort mit eigenem Wikipedia-Eintrag in die Alltagssprache eingeht.

Was Unternehmen und Katzen gemeinsam haben:

Nun sind Unternehmen und Katzenvideos meist zwei Paar Schuhe, doch wir können aus diesem Beispiel viel für ein Unternehmen lernen:

  • Guter Content trägt zur Markenbildung bei. (Fragen Sie mal Grumpy Cat!)
  • Guter Content ist essenzieller Bestandteil der Online-Positionierung und lässt die Konkurrenz weit hinter sich. (Videos von Hunden waren nie so erfolgreich)
  • Guter Content ist ein eng umrissenes Thema und spielt sich direkt in meinem Markenumfeld ab. (Katzen– sonst nichts)

Werden wir konkret. Angenommen, Sie sind ein Hersteller und Händler für Schrauben. Was muss Ihre Website bieten, damit sie von Kunden gefunden werden kann?

Der Firmenname allein reicht nicht, denn woher sollen Neukunden wissen, wie Sie heißen?

Sie benötigen also Content zum Thema Schrauben, zu den verschiedenen Arten, zu den Vorteilen Ihrer Produkte, zu Ihren USPs gegenüber dem Wettbewerb und zu Fragen, die sich Kunden immer wieder zu Schrauben und deren Verwendung stellen. Oder zusammengefasst:

  • Guter Content beantwortet die Fragen meiner (zukünftigen) Kunden.
  • Guter Content ermöglicht eine informierte Kaufentscheidung.
  • Guter Content erreicht meine Zielgruppe am „zero moment of truth“– wenn diese überlegt, welcher Marke sie vertrauen soll.

Die Pflicht guten Contents ist also, selbst bei einer allgemeinen Sucheingabe unter dem Schlagwort „Schrauben“ an möglichst erster Stelle bei den Suchmaschinenergebnissen zu stehen.

Denn so werden die meisten potenziellen Kunden auf die Website gebracht. Sind sie einmal dort, muss der Content diese herausragende Positionierung allerdings auch inhaltlich erfüllen, damit die Kunden auf der Website bleiben, diese nutzen und sich letztendlich für Ihr Angebot ent-scheiden. Dazu werden alle wichtigen Informationen in genau der richtigen Ansprache angeboten.

Die Pflicht guten Content-Marketings ist darüber hinaus, die Inhalte stets aktuell zu halten und neue Fragen möglichst zeitnah zu beantworten.

Wie finde ich heraus, was guter Content ist?

Am Anfang jeder Content-geladenen Website steht eine umfassende Recherche. Dabei helfen Tools wie Keyword-Recherchen und Search Engine Optimization (SEO) weiter, doch stellen diese eigentlich nur die technische Seite einer viel tieferen Beschäftigung mit der Zielgruppe dar:

  • Welche Schlagwörter und Begriffe suchen Kunden in Ihrer Branche?
  • Welche Fragen haben sie an die Produktsparte und wie beantworten Ihre Angebote diese Fragen?
  • Welche häufigen Probleme hat Ihre Zielgruppe in dieser Branche und wie können Ihre Produkte diese Schwierig-keiten lösen?
  • Welche konkreten W-Fragen formulieren sie dabei?

Aus diesem Cluster entsteht nach und nach eine Begriffswelt aus Fragen und Antworten, die zur Content-Basis Ihrer Website wird. Sie müssen sich also in den Kunden hineinversetzen und all seine Nachfragebedürfnisse für eine informierte Kaufentscheidung schon im Vorfeld antizipieren.

Damit ist auch klar, dass Content weniger vom Sender, als vielmehr vom Empfänger einer Botschaft ausgeht.

Statt reine Aussagen in die Welt zu posaunen, werden potenzielle Fragen beantwortet, die Website tritt praktisch in einen Dialog mit dem Kunden:

  • Beantworten Sie offene Fragen!
  • Erklären Sie komplizierte Sach-verhalte nachvollziehbar!
  • Seien Sie so hilfreich wie ein persönlicher Kaufberater!
  • „Sprechen“ Sie übersichtlich und gut strukturiert!
  • Schreiben Sie zwar auch für Google, aber hauptsächlich für Ihre Kunden!

Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass diese Voraussetzungen nicht nur für reinen (Meta-)Text gelten, sondern ebenso für Produktfotos, Videos, Grafiken, Tabellen und die gesamte Struktur der Website.

Der Content steht – und weiter?

So, wie Katzenvideos erst von „unlikely friendship“-Tierfilmchen und dann von merkwürdigen Make-up-Challenges abgelöst wurden, ist auch das Thema Content auf Unternehmenswebsites ständig im Fluss.

Es reicht also nicht, einmal eine gute Web-site mit relevanten Inhalten zu produzieren, Sie müssen auch herausfinden, wie sich der Informationsbedarf nach und nach entwickelt und ob die Seite diesem Bedarf noch entspricht:

  • Ich checke regelmäßig Suchvolumina von Keywords, branchenrelevante Influencer und natürlich den Wettwerb.
  • Ich messe fortlaufend, wie bestimmter Content auf meiner Website genutzt wird, was funktioniert und was nicht.
  • Ich antizipiere zum Beispiel bei Produktneuerungen, welche Fragen und welcher Informationsbedarf sich daraus ergeben.

Außerdem vergessen Sie nicht, den vi-ralen Effekt von gutem Content für sich zu nutzen und eine Vernetzung mit dem Kunden voranzutreiben:

  • Ich biete dem Kunden die Möglichkeit, relevanten Content meiner Seite in seinen Social Media-Accounts zu teilen – durch Social Plugins.
  • Ich selbst verweise in meinen unter-nehmerischen Accounts auf relevanten Content auf meiner Seite.
  • Ich ziehe alle SEO-Register, damit bestimmter Content bei Google aus vielen möglichen Anfragerichtungen gefunden – und geklickt – werden kann.

Keine Frage, contentgetriebenes Online-Marketing ist zeitintensiv und braucht viel Wissen, um Ihre Website (und damit letztendlich auch Ihr Unternehmen) relevant zu halten. Genau dabei helfen wir bei eberle & wollweber COMMUNICATIONS Ihnen gerne. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail reichen. Wir setzen uns mit Ihnen zusammen und analysieren das Potenzial Ihrer Website.