Lilias zweiwöchiges Praktikum bei eberle & wollweber

Vielleicht sollte ich erst etwas über mich schreiben … Mein Name ist Lilia und ich bin 16 Jahre alt. Ich besuche das Marion-Dönhoff-Gymnasium in Lahnstein und werde mein Abitur im Sommer 2017 absolvieren. Meine Leistungskurse sind Chemie, Deutsch und Geschichte. Bisher habe ich nur ein weiteres Praktikum gemacht.

Warum ich dieses Praktikum mache?

Weil ich später die Firma meiner Eltern übernehmen und Erfahrungen im Bereich Marketing sammeln möchte. Ich denke, man kann nie genug Eindrücke von Dingen erlangen, welche einem vielleicht später helfen werden, sich schneller zu entscheiden.
Außerdem macht es bei späteren Bewerbungen einen besseren Eindruck, wenn man mehrere Praktika absolviert hat und ich muss mich so langsam für mein Studium bewerben und da wäre es gut zu wissen, was ich später werden möchte.

Anton

Aber nun zum Praktikum …

Meine heiß ersehnten Osterferien begannen am 17.03.2016. Doch ich wusste, diese Ferien werden nicht im Bett oder bei Freunden enden, sondern bei der Marketingagentur eberle & wollweber.
Also stand ich schweren Herzens um halb acht am 21.03.2016 auf, um mich für meinen ersten Arbeitstag fertig zu machen. Jedoch muss ich sagen, dass es mir die darauf folgenden Tage nicht mehr viel ausmachte, da ich mich freute, mit meinen netten Arbeitskollegen zusammenzuarbeiten.

Zuerst wurde ich durch die Agentur geführt. Danach starteten wir mit unserem 9 Uhr Frühstück in die Woche, bei welchem geklärt wurde, welche Aufgaben an diesem Tag zu bewältigen sind. Außerdem fand montags morgens ein „Give-me-5“ statt, bei dem jede Woche ein anderer Kollege eine 5-Minuten-Präsentation über fachbezogene Themen hielt.
Dann erhielt ich meine Aufgabe für die folgenden 12 Tage, bei der es hieß, ein Logo, Flyer, Give-aways und vieles mehr für eine fiktive Firma zu entwerfen. Ich saß hauptsächlich unten in der Grafik, wo ich meine Ideen entwarf. Wenn ich Fragen hatte, wurde mir immer geholfen und wenn ich Verbesserungsvorschläge brauchte, bekam ich ein ehrliches Feedback.
Da während der Arbeit Radio gehört wurde und man manchmal ein kurzes Schwätzchen hielt (was von Sport über Diätplänen bis zu Tieren ging), war die Atmosphäre sehr angenehm und entspannt.

Schokolade<3
Von 12–15 Uhr durfte man eine Stunde Mittagspause machen. Entweder konnte man sich etwas in der Stadt kaufen oder sich etwas in der Küche warmmachen. Meistens hat einer eine Großbestellung aufgenommen, ist in den Netto gegangen und hat alle versorgt. Es ist erstaunlich wie viele Menschen an einen Tisch – der ein Quadratmeter groß ist – passen. Aber wie sagt man so schön … „Was nicht passt, wird passend gemacht!“ :P.
Um 18 Uhr hatte ich dann meinen verdienten Feierabend.

Es ist schon beeindruckend, wie viel Arbeit hinter der ganzen Werbung steckt, welche wir beim Vorbeifahren oder Vorbeigehen betrachten. Man muss auf so viele Kleinigkeiten achten, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erlangen. Man sollte sich gut mit Computern und Programmen wie Indesign, Photoshop und Illustrator auskennen.

Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen. Meine Kollegen waren sehr lustig und nett und wir hatten viel Spaß. Ich fand es außerdem gut, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und die Dinge so zu gestalten, wie ich es für richtig hielt. Ob ich später wirklich in Richtung Marketing gehen werde, kann ich noch nicht genau sagen, da mich zum Beispiel die Buchhaltung auch sehr interessiert. Trotzdem habe ich viele Erfahrungen gesammelt und kann das Praktikum für jeden kreativen und lebenslustigen Menschen nur weiter empfehlen.