Empty Nesters: Die Kinder sind aus dem Haus – auf ins Leben?!

Seien wir doch einmal ehrlich: Spätestens mit Beginn der Pubertät können es Eltern kaum erwarten, dass der Nachwuchs auszieht. Die Ruhe! Die Freizeit! Die Möglichkeiten! Wenn es dann endlich so weit ist, bringt der Auszug des Kindes den Einzug eines neuen Lebensabschnitts. Empty Nesters heißt die Zielgruppe, die am Beginn eines Lebens post Kind steht. Dieser Beginn ist oft gar nicht so einfach, denn mit der räumlichen Ruhe kommt oft die innere Leere. Innovative Unternehmen füllen diese Leere mit speziell zugeschnittenen Produkten und strategischem Marketing. Wie Sie dies finden? Mit unserer bewährten Kreativitätstechnik XBM® – CROSS BUSINESS MARKETING natürlich.

Falls Sie selbst noch keine Kinder im auszugsfähigen Alter haben, erinnern Sie sich an Ihre eigene Kindheit. An die Streits um die Partyerlaubnis, heimliches Rauchen, unaufgeräumte Zimmer und angebliche Meter Nervenstränge, die Sie Ihre Eltern gekostet haben. Nach Ihrem Auszug fiel dies alles weg. Mit einem Schlag herrschte Ruhe, Ordnung, Sauberkeit. Und ein gewisses Entzugsgefühl. Denn wenn Eltern im Schnitt bis 23 Jahre mit ihren Kindern unter einem Dach wohnen, dann fällt die Umgewöhnung schwer. Nicht für die Kinder, wohlgemerkt. Die kosten die Freiheit aus.

Eltern bemerken jedoch plötzlich die Last der Zeit, die vergangen ist. Erkennen, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse wieder in den Fokus rücken können. Doch was sind diese Bedürfnisse? Und dann ist da auch noch der Partner, der mit einem Schlag zum einzigen familiären Bezugspunkt wird. Mit anderen Worten: Das Empty Nest-Syndrom schlägt zu. Und damit für Sie als Unternehmen die Gelegenheit, mit unserem Marketing-Tool über den Tellerrand zu schauen und diese Zielgruppe systematisch anzusprechen.

Das Empty Nest-Syndrom – verwandeln Sie Leere in Überfülle

Nun werden die meisten Eltern nicht plötzlich lethargisch in sich zusammensacken, wenn der Umzugswagen abfährt. Eher wird die eine oder andere Siegesfaust gereckt. Aber Tatsache ist doch, dass nun eine Umstellungsphase beginnt. Im Fokus dieser Gruppe, die in furchtbarem Fachsprech auch „junge Alte“ genannt werden, stehen nun – wie schon erwähnt – die eigenen Bedürfnisse. All das, wofür früher weder Zeit noch Nerv vorhanden war, können Empty Nesters nun machen: Reisen, Lesen, Golfen, Töpfern lernen, mit Delfinen schwimmen, Ornithologe werden.

Diese Gruppe will Neues erleben, Spannendes sehen, in Seminaren etwas dazu lernen, vielleicht sogar noch eine neue Ausbildung beginnen. Und das ganz und gar nach dem eigenen Tempo. Um aber dieses Tempo zu erreichen, brauchen Empty Nesters intensive Anreize und müssen erst wieder lernen, über den Tellerrand zu schauen. Innovative Unternehmen sprechen diese Zielgruppe dezidiert darauf an, dass sie jetzt wieder Zeit für sich hat, dass es viel zu entdecken gibt und dass die eigenen Angebote so interessant sind, dass das gefürchtete Empty Nest-Syndrom abgemildert wird oder gar nicht erst auftritt.

Empty Nesters: Mein Partner, das unbekannte Wesen

Nach dem aufopfernden Kümmern folgt nun die Zeit des gesunden Egoismus. Doch halt! Der Partner ist ja auch noch da. Und damit jede Menge neues Konfliktpotential. Mit unserer XBM-Methode lernen Sie, wie Sie als Unternehmen diesen (scheinbaren) Widerspruch auflösen. Denn Ihre Angebote richten sich hier an Paare im besten Alter, die erst wieder lernen müssen, miteinander klar zu kommen. Oder positiver formuliert: Die das zweite Mal einander kennenlernen.

Empty Nesters wollen den sprichwörtlichen zweiten Frühling mit ihrem Partner erleben. Und können dafür eine ganze Menge Angebote gebrauchen. Denn so ein Date will vorbereitet sein, ob man nun 15 oder 50 ist. Die Möglichkeiten für Beautyangebote, die Bekleidungsindustrie, die Gastronomie sind enorm. Stellen Sie sich einfach verliebte, abenteuerlustige Teenager mit ein wenig mehr Stil, ein wenig mehr Erfahrung und einem Haufen mehr Geld vor. Klingt das nicht ausnehmend nach einer Zielgruppe, die es zu bearbeiten lohnt?

Gerade die Reisebranche profitiert von Empty Nestern, weil ein Urlaub mit neuen Eindrücken die beste Medizin gegen den Haus-Leer-Blues und das Fremdeln mit dem eigenen Partner sind. Hier fühlen sich Empty Nesters mit anderen Menschen in der gleichen Situation wohl, weil diese erstens die eigenen Schwierigkeiten nachvollziehen können und zweitens ein sozialer Puffer sind, in dem das erneute Einanderkennenlernen leichter funktioniert.

Aus egoistischer Freude am Genuss

Jetzt aber doch zum gesunden Egoismus. Spätestens beim Genuss – ob nun kulinarischer oder erlebnisbezogener Natur – gehen Empty Nesters in die Vollen. Sie wollen schlemmen, komfortabel reisen, es sich rundum gut gehen lassen. Und als Unternehmen, das Erfolg durch strategisches Querdenken hat, sind Sie in der Lage, diesen Genuss zu ermöglichen.

Dabei dürfen Sie auch nicht vergessen, dass Empty Nesters nun viel mehr ihres verfügbaren Einkommens für sich selbst ausgeben können – unabhängig davon, ob sie ihre Kinder noch unterstützen, oder nicht. Und sie sind auch bereit, dieses Einkommen in Genuss zu investieren. Es geht für diese Zielgruppe also weniger um eine Notwendigkeit, als um das Erfüllen von Wünschen. Und mit unserer erprobten Technik des Out-of-the-box-thinkings werden Sie zum sprudelnden Wunschbrunnen.

Überhaupt spielt der Konsum für Empty Nesters eine viel größere Rolle – auch wieder aus Genussperspektive. Ging es vorher um die Versorgung der Familie mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs, geht es jetzt um den Konsum von Wunschartikeln. Vati kauft sich vielleicht einen neuen großen Flachbildschirm, Mutti braucht eine neue Nähmaschine für ihr neues Zimmer –schließlich ist gerade eins frei geworden.

Aber einfach Fernseher und Nähmaschine im Netz bestellen macht beiden keinen Spaß. Sie wollen gucken, anfassen, ausprobieren – und das mit Genuss. Kurz gesagt: In dieser Phase dreht sich der allgemeine Trend um und das stationäre Einkaufserlebnis kommt wieder weit vor dem bequemen Internethandel. Apropos Trend. Für Unternehmen sind Empty Nesters zwar lukrativ – allerdings weitaus schwieriger zu fassen, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Vorsicht vor der Trendfalle!

Im Gegensatz zu vielen anderen Strömungen sind Empty Nesters kein Trend, sondern ein gesellschaftlicher Grundzustand. Es ist also für Unternehmen grundsätzlich weitaus einfacher, diese Gruppe zu benennen und das eigene Angebot darauf abzustimmen. Denn das Phänomen betrifft alle Eltern irgendwann einmal. Problematisch dabei ist nur, dass sich Trends meist punktuell entwickeln und dementsprechend auch nur punktuell bearbeitet werden müssen. Ein Beispiel: der Trend zum Konsum von Bio-Produkten verlangt – natürlich – Bioprodukte. Diese werden bewusst gekauft, konsumiert, gewünscht.

Das Empty Nester-Phänomen ist allerdings ein psychologischer Zustand, der allumfassend ist und meist von der entsprechenden Zielgruppe als solcher gar nicht wahrgenommen wird. Oder anders herum: Woher soll ein Empty Nester wissen, was er will, wenn er gar nicht weiß, was ihm fehlt? Als Unternehmen einfach nur ein Marketing-Tool anzuwenden, das behauptet, ein Produkt für Empty Nester zu bewerben, ist also insofern tödlich, als dass die angesprochene Zielgruppe darauf nicht reagieren wird.

Vielmehr müssen Sie Marketing-Tools und Angebote finden, die die komplette Lebenswirklichkeit der Empty Nesters ansprechen, die dieser Gruppe einen Spiegel vorhalten, in dem sie sich erkennt und sagt „Ja, so geht es mir“- erst dann wird sie Ihre Angebote annehmen. Hüten Sie sich bei der Ansprache aber vor der Holzhammermethode. Denn kein Empty Nester will mit der Nase darauf gestoßen werden, dass er den Auszug seines Kindes erst noch verarbeiten muss.

Lineares Marketingdenken hilft nicht weiter

Sie sehen also: Auch die Empty Nesters sind eine Gruppe, der man mit normalen, linearen Marketingmethoden nicht gerecht werden kann. Da diese Gruppe jedoch zu den konsumwilligsten Menschen überhaupt gehört, sollten Sie sich schleunigst Ihrer annehmen. Egal aus welchem Segment sie kommen, egal welche Angebote Sie haben.

In Weiterbildungen mit unserer Kreativitätstechnik XBM® – CROSS BUSINESS MARKETING wecken wir in Ihnen die nötigen Fähigkeiten, um sich (nicht nur) dieser Zielgruppe auf völlig neue und überraschende Weise strategisch zu nähern. Denn XBM® – CROSS BUSINESS MARKETING betreibt Out-of-the-box-thinking auf strategischem Planungsniveau, eröffnet neue Märkte und Zielgruppen. Und Ihnen einen völlig neuen Blick auf Ihr eigenes Unternehmen.

XBM® – CROSS BUSINESS MARKETING – Setzen Sie auf Erfolg durch strategisches Querdenken

Dieter Eberle und Mathias Wollweber sind die Inhaber von eberle & wollweber COMMUNICATIONS und haben viele namhafte Unternehmen und Entscheider in zahlreichen Seminaren und Weiterbildungen im strategischen Träumen trainiert. Denn um nichts anderes geht es hier: Zügellose Ideen, die scheinbar unmöglich erscheinen, werden in gewinnbringende Konzepte, Angebote und Produkte übersetzt.

XBM® – CROSS BUSINESS MARKETING geht also einen entscheidenden Schritt weiter als ähnliche Konzepte: Denn am Ende entstehen immer überprüfbare, erfassbare und vor allem umsetzbare Konzepte, nicht nur bloße Visionen. Im Mittelpunkt stehen Vorstellungen zukünftiger Marktentwicklungen, Trends und ganz spezielle Zielgruppen mit großem Potential – wie eben auch die Empty Nesters.

Wir verbinden dabei allgemeine Marktforschungsergebnisse, Ihre Erfahrungen und unser Know-how zu einem tragfähigen Wissens-Pool, aus dem Sie individuelle Konzepte für Ihre Unternehmenswirklichkeit erzielen können. Auch unser speziell zugeschnittenes XBM-Stimmungsbarometer liefert Ihnen und uns immer wieder wertvolles Datenmaterial.

Neue Konzepte wollen erdacht werden.

Alles ist bloß graue Theorie, solange Sie unsere Arbeitsweise nicht selbst erlebt haben. Wenn Sie ein untrügliches Gespür für Trends, ein Händchen für die Zielgruppe und den Mut für die Zukunft haben wollen, nehmen Sie an unserer Ausbildung mit XBM® – CROSS BUSINESS MARKETING teil. Wir bieten Seminare und Impulsvorträge mit vielen Praxisbeispielen, in denen Sie sich selbst wieder finden. Wir geben Ihnen die wichtigen Techniken an die Hand, um tragfähige Prognosen und Konzepte für die Zukunft zu erstellen.

Wenn Sie weitere Informationen zu Trends und Marktentwicklungen, Zielgruppen und Zukunftsprognosen wünschen, dann melden Sie sich gleich für unseren regelmäßigen Newsletter Xpress an. Weitere Informationen zu unserer Ausbildung und zu anstehenden Terminen für Seminare finden Sie immer aktuell unter cross-business-marketing.de.

Trends & Lebensstile

Lesen Sie mehr über Lebensstile, die das Marketing in den nächsten Jahren prägen werden in unserem Mega-Artikel.
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